Berlin, Berlin – Teil 2

15:00 Uhr
Alles im Lot auffm Boot,
so endlich angekommen an der Spree, am Arm hinterm Reichstag, das Essen von der Landesvertretung hängt mir noch im Hals. Also erstmal aufs Schiffchen gejumpt und sich die Sonne auf den dicken Bauch scheinen lassen. Aktueller Newsflash: meine Unterarme tun noch weh vom sonnenbrand :-) Merke: Kellnerinnen auf Touristen Schiffen sind nicht immer wirklich die schnellsten, als jedoch nach 20 minuten meine Cola ankam konnte ich endlich diesen Geschmack (siehe Landesvertretung Teil1) runterspülen und es ging schon wieder besser. Nach der Bootstour war endlich mal ein bisschen Freizeit. Also Berlin erkunden. Berlin erkunden? naja nach der Loveparade im Jahre 1998, 1999 und 2000 kenne ich Berlin schon ein Stück weit. Also überlegen was man machen könnte. Da fiel mir ein, moment, hier kennst du doch jemanden, den du mal geliebt hast. :D Also kurz meine Ex-Freundin angeklingelt und mal besuchen gegangen. Ich muss dazu sagen ich trenne mich grundsätzlich „im guten“ von meinen Ex’en darum kann man sich auch gesittet unterhalten und es wird net gestritten. Nachdem ich irgendwie ausgemacht hab, wo das abendliche Restaurant ist, an welchem der Treffpunkt war, war ich sehr erfreut das meine Ex nur 3 Strassen weiter gewohnt hat.
-mööp- Fehler! Wenn ihr auf einer Berlinkarte einen Abstand von 3-4 cm zwischen zwei Punkten habt, dann lauft ihr nen guten Kilometer!!!!!!!

19:00 Uhr
Nocti Vagus.
Ok Dunkelrestaurant, Dunkelrestaurant. Es wird schon irgendwie Schwarzlicht an der Decke sein, und man wird schemenhaft was erkennen können.
-mööp- nächster Fehler.
Dunkel wie in einem Bärenarsch!!
Nachdem wir die Polonaise mit dem Kellner durchs den eingedunkelten Raum gemacht haben wurde jeder an seinen Platz geführt und man musste erstmal ertasten wo das ganze Besteck zu finden ist. Die bereitgestellte Serviette war etwa im Format 80×80 was aber auch nötig war. Ok also erstmal damit abgefunden das hier keiner irgendwas sieht. *kurz überlegt* und dann erstmal mein hemd aufgeknöpft, blöde Grimmassen geschnitten, und inner nase gepopelt. :-D
so dann kam meine cola. frage war jetzt wie bekomm ich die cola auf meinen tisch wo sie momentan noch in der Hand der Kellnerin ist. Diese tastete aber gleich nach meiner Hand und drückte mir dann die Cola auch da rein.
Nachdem ich mir die Kräutersauce des Appetizers im Gesicht verschmiert hatte kam dann auch schon die Suppe (es war ne kalte Gemüsebrühe, meine ich zumindest) Wo wir alle gerade gemütlich am schlürfen waren kam dann auch schon eine Lautsprecheransage:
Willkommen im Nocti Vagus und der Nacht des Schreckens.
hmmm nochmal kurz die Worte sortiert, und dann gecheckt das wir in einem Dunkelrestaurant sitzen und die uns noch zusätzlich erschrecken wollen. Aber es passierte nichts. Also gemütlich die Suppe weitergelöffelt. Die Zeit zwischen der Suppe und dem Hauptgericht war die längste und schlimmste, denn das Restaurant hat gehalten was es vorher angekündigt hat. Zuerst flogen beleuchtete Handschuhe und beleuchtete Masken durch den Raum, das war ja noch ganz angenehm. Als jedoch die Masken und Handschuhe verschwanden und sich ein hölzernes Stampfen bemerkbar machte, wurde ich schon ein wenig panisch :-) Panisch? naja das stampfen kam immer näher in meine Richtung. ich habe ausgemacht das es direkt hinter mir war. und es hörte auf zu stampfen. ich hab nur noch die Augen aufgerissen und gewartet wie ich gleich sterben werde. und DONG! hatte ich einen nassen Waschlappen im Gesicht. hmm ob die nachtsicht kameras haben, und gesehen haben das ich mich mit Kräutercreme verschmiert hatte?! Naja nachdem der Erste Schock vorbei war, kam auch schon der nächste :) neben irgendwelchen undefinierbaren dingen die ich auf meinem Kopf hatte, krabbelte mir noch eine Hand am Rücken hoch. Hauptgang (pfeffersteak, hühnerbein, spargel, kartoffeln etc.), nachspeise (fruchtsorbet mit Orangencreme) soweit ich das ausgemacht habe. Danach gings wieder ins Hotel und das Programm des ersten Tages war vorbei. Das Programm zwar schon aber die Nacht noch lange nicht.
Also ab zur Tankstelle und erstmal ein paar Biere gekauft. Dann zurück ins Hotel und auf dem Zimmer noch gezischt bis ich ca. gegen 3:30 in meinem Bett lag.

In Teil 3 geht es um
Story of Berlin oder auch Rausgeschmissenes Geld
Kaufhaus Des Westens und Heimkinosysteme

Berlin, Berlin – Teil 1

5:30 Uhr
*gääääääääääääääähn* soo nun gehts mal los, also die Tasche über die Schulter geworfen und ab gehts Richtung Essen Hauptbahnhof.

7:24 Uhr
Aufbruchsstimmung im ICE Köln – Berlin. los gehts

11:02 Uhr
Ankunft Berlin Zoologischer Garten.
So erstmal abchecken was los ist. Ich erinner mich an gestern wo ich mittels Map24 die entfernung zwischen
Zoologischer Garten und dem Hotel Tiergarten ausgemacht habe. 2,4 Kilometer. Wetter ist schön, also laufen!!
-mööp- Fehler!!! siehe Zeitfenster.

11:50 Uhr
Ankunft Hotel Tiergarten
Erstmal eingecheckt, und der erste Schock. Das Hotel incl. der Zimmer war mehr so aus der Abteilung anno Tobak.
Also krasser Altbaustil mit dementsprechenden Fuߟböden und Zimmetüren. Naja ein Bett war drin und eine Dusche auch, rest war egal!!

12:30 Uhr
Besuch Landesvertretung NRW
klang schon auf dem Programmzettel recht uninteressant, naja Augen zu und durch. Also rein in den Bus und mal sehen was geht. Angekommen wurde viel Politisches Zeug geredet, naja Ohren Durchzug wie das nunmal so ist :-)
Dann gabs Mittagessen in der Landesvertretung, doch meine Freude auf das Bedürfnis den Magen vollzuhauen wurde direkt wieder getrübt nachdem der Teller vor mir stand.
Bisami Reis, mit pampigem Hühnerfrikasee und recht ekeligem Gemüse. :(

Im Teil 2 lest ihr:
Eine Schiffsfahrt die ist Lustig und
Essen und Gruseln – ein Sinnerlebnis

Jobstars – Nutze deine Chance

Das Jobstars-Projekt vermittelte Schülern der 9. Klasse der Gesamtschule Nord in Essen-Vogelheim, wie wichtig eine fundierte Entscheidung bei der Berufswahl ist. Um dies altersgerecht zu erreichen, veranstalteten sie für die SchĂźler eine Casting Show. Geklärt werden sollte: Was ist mein Traumberuf? Welche Berufe gibt es Überhaupt? Was weiß ich darüber? Woher kommen Informationen und Kontakte? Die Auszubildenden der RWE Systems kamen durch eigene Erfahrungen auf das Thema. Sie wollten mit den Schülern die Themen und Fragen bearbeiten und diskutierten, vor denen die heutigen Lehrlinge früher selbst ratlos standen.

RWE Dreamteam

Der Dream Team Wettbewerb hat mittlerweile Tradition im RWE Konzern. In diesem Jahr lud der Vorstand bereits zum sechsten Mal alle Auszubildenden in den Unternehmen des RWE Konzerns ein, in Teams von bis zu sechs Teilnehmern ein eigenständiges Projekt zu planen, zu entwickeln und durchzuführen.

Wie bereits in den letzten Jahren hatten die Auszubildenden des Konzerns die Chance, spannende, vielfältige und außergewöhnliche Projekte in den Kategorien Ausbildung, Umwelt, Soziales, Kundenorientierung oder Fachliche / Technische Innovation eigenverantwortlich zu bearbeiten.
Unter den eingereichten Projekten wählte eine Jury die jeweils besten jeder Kategorie aus. Bei der Abschlussveranstaltung in der Essener Zeche Zollverein wurden die Ergebnisse dann einem großen Publikum vorgestellt und die Sieger gekürt. Die „Dream Teams 2005“ waren wenig später schon Unterwegs: Als Anerkennung für ihre innovativen Projekte lädt RWE sie für drei unvergessliche Tage nach Berlin ein.

In diesem Jahr stand der Dream Team Wettbewerb unter dem Titel:
„Gemeinsam Neues schaffen – der magische sechste Wettbewerb“.

Beim Dream Team Wettbewerb 2005 engagierten sich insgesamt 300 Auszubildende in 52 Teams. Aus den Bereichen technische Innovation, Umwelt, Soziales, Kundenorientierung und Ausbildung wählten die Teams selbst Projekte aus, die sie über sechs Monate betreuten. Die wesentlichen Vorgaben waren dabei Kreativität, Innovation und erkennbarer Nutzen für Gesellschaft, Umwelt und Unternehmen. „Wir wollen, dass unsere Azubis über den Tellerrand blicken,“ erklärt Jan Zilius, Vorstand der RWE AG, „Dream Teams zeichnen sich durch Fachwissen, gute Organisation und soziale Kompetenz aus.“
Die Jury des Dream Team-Wettbewerbs 2005 bildeten Vorstände, Führungskräfte, Betriebsräte und Jugendvertreter. Kriterien, nach denen die Jury ihre Auswahl traf, waren Originalität, Sytematik der Planung, Kreativität, Engagement und Wirtschaftlichkeit sowie die Qualität der Präsentation.