Berlin, Berlin – Teil 5 — Final

7:00 Uhr
Der Wecker klingelt, erstmal ausgiebig duschen, und dabei feststellen das ich viel zu wenig geschlafen habe.
das frühstück fiel heute für mich aus, weil ich zu schwach war meinen mund zu öffnen, nach 2 Tagen Berlin kann ich resümieren, das man sich nie auf Stadtpläne verlassen sollte, oder mal den Maߟstab in irgendeiner weise studieren sollte. Meine Füße (oder das was von denen übrig war) brannten wie bekloppt, meine Arme sind voller Sonnenbrand von der Bootstour, und ich bin müde wie sau. Noch einmal ins Programmheftchen geschaut, was heute ansteht, und dann der grosse Schock.
Outdoor Team Event im Joint Venture Sports Park. *aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah*

9:00 Uhr
die Busfahrt in Richtung Hölle geht los, das Wetter ist jedenfalls astrein, strahlender Sonnenschein.

10:00 Uhr
Angekommen.
Erstmal das Terrain abgecheckt.
am Eingang fiel mir auch sofort der riesige Klettergarten ins Auge, und so langsam hatte ich doch gemerkt das es nicht so schlimm werden konnte wie ich gedacht hatte. Zum Programm standen der Klettergarten und eine Ruderpartie auf der Spree, auf die ich aber dankend verzichtet habe, da es bei meinen vom Sonnenbrand gequälten Armen wohl eine ziemlich kurze Ruderpartie geworden wäre. Also gings in den Klettergarten. Nachdem wir eine kleine Einführung von den Supervisorn bekommen hatten, durften wir auch schon loslegen, also die Schutzkleidung angezogen und dann ersmtal den aufstieg gewählt. Ich habe mich dann doch für die leichtere Methode entschieden und zwar für die Eisentangen welche in einem Baumstumpf eingeschlagen waren. Als andere auswahl wäre eine Strickleiter zur Verfügung gewesen, aber da ich weiss das diese Dinger sehr kraftraubend sind und ich noch was von dem Tag haben wollte wählte ich die leichtere. Oben angekommen wurde ich auch schon von einem Supervisor gesichert. Ich fühlte mich so ein wenig wie ein Kampfhund der gerade an die Leine genommen wurde und nicht so wirklich machen konnte was er wolle :-) Nach der zweiten Einführung der Supervisor wurden wir dann endlich auf eigene Faust durch den Garten geschickt. Allerdings musste ich feststellen das einige Stationen nicht gerade so leicht waren, wie sie von unten ausssahen. Nachdem ich genug hatte, fragte ich mich wie ich wieder runter komme?! Wieder über die Trittstufen?!
natürlich nicht, denn das wäre ja zu einfach gewesen. Also machten die Supervisor mit uns ein lustiges Spiel, ich nenne es mal: Die Menschliche Seilbahn. Ich wollte nochmal kurz erwähnen das ich mich auf dem klettergarten in 10 meter Höhe befunden habe. Die Menschliche Seilbahn läuft folgendermaߟen ab.
die Sicherungsseile werden an eine überleitung gespannt. an der überleitung selber wird noch ein seperates Seil gespannt und mit mir verbunden. Danach sitzt man auf einer Kante, unter dir in 10 meter entfernung nur der gnadenlose Boden, der mir zurief: „Schlag auf mich auf“ Der Supervisor sagte ich sollte bis drei zählen, jedoch war ich gerade bei zwei angekommen, da bekam ich einen ruck von hinten.
erster meter gefallen: …..
zweiter meter gefallen: ..
dritter meter gefallen: aaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh
vierter meter gefallen: ratzong, endlich hat das seil gegriffen und ich düse eine ca. 40 meter lange seilbahn entlang. am ende werde ich gebremst und rutsche zurück, dort werde ich auf einer empore schon von einem supervisor empfangen und schlieߟe innerlich mit diesem gerät ab.

zur entspannung gabs danach leckeres grillessen.
da ich gerade in so einer sportlichen laune war, entschloss ich mich dazu mit ein paar anderen eine Runde Beachvolleyball zu spielen. Tat meiner Kondition auch gut, Problem an der Sache war nur das ich mich etwas überanstrengt habe, und mir beide Handgelenke verstaucht habe. Alles in allem jedoch wars ok.
Superwetter, lecker essen. toll…

17:00
Cafe am Bahnhof Zoo
Nur zur Info
0,4l Wasser : 3,50 ?

17:30 Abfahrt nach Hause in Richtung Ruhrgebiet.
Die Berlinfahrt ist vorbei, wir ham alle viel erlebt, aber irgendwann ist auch das mal zuende.

-Berlinblog beendet-

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