| Samstag, Mai 19, 2007 |
| ähm ja genau |
Drei jungen Männern wird vorgeworfen, sie hätten islamistische Terrorpropaganda im Internet veröffentlicht, neben gewaltverherrlichendem Material sollen sich auch Anleitungen zum Bombenbau darunter befunden haben.
Der Fall wird vor dem Woolwich Crown Court in East London verhandelt, allerdings nur sehr holprig. Denn Peter Openshaw, der vorsitzende Richter, hat keine Ahnung, was das Internet überhaupt ist.
"Das Problem ist, dass ich die Sprache nicht verstehe. Ich verstehe wirklich nicht, was eine Webseite ist", wird der 59jährige Jurist von Wired.com zitiert. Woraufhin der Staatsanwalt die Befragung der Angeklagten unterbrach, um dem Richter zu erklären, was es mit einer "Webseite" oder einem "Forum" auf sich habe.
Offensichtlich vergeblich, denn anschließend bekannte Openshaw: "Ich habe das Konzept noch nicht richtig begriffen."
QuelleLabels: Tagebuch |
erstellt von calimero um Samstag, Mai 19, 2007 Uhr   |
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