Donnerstag, Mai 15, 2008
Nur in den USA
Hallo zusammen,

Die USA sind christlich geprägt. Selbstmord ist eine schwere Sünde. In der Stadt New York werden deshalb Selbstmörder, die vom Dach eines Gebäudes springen, zum Tode verurteilt. Auch in North Dakota wurde früher ein versuchter Selbstmord als Mordversuch angesehen mit dem Tod bestraft.

In Deutschland wird nur als Mörder bestraft, wer einen anderen Menschen umbringt. Selbstmord bleibt straflos. Wichtiges Detail bei dieser Frage: Wo Selbstmord strafbar ist, können natürlich auch Gehilfen des Selbstmörders bestraft werden! Bedeutend wäre dies zum Beispiel beim kontroversen Thema Sterbehilfe für Schwerkranke.

In Louisiana haben die Gesetze biss: Wer dort jemanden beißt, wird wegen einfacher Körperverletzung bestraft. Härter erwischt es Rentner: Wer mit den Dritten zubeißt, begeht ein schweres Vergehen.

Eine beliebte Frage an deutsche Jura Studenten ist im übrigen folgende: Ein Polizist ist dem Streifen-Kollegen an der Pommesbude einen Pommes weg. Hat er nun einen schweren Diebstahl mit Waffen begangen? Was meinen Sie: Sollen sog. Berufswaffenträger von Gesetz begünstigt werden?

Auflösung der Frage: Der Bundesgerichtshof bevorzugt Berufswaffenträger nicht. Die vorherrschende Meinung in der Fach-Literatur ist jene, dass Polizisten bevorzugt werden müssten. Hintergrund ist, dass sie bei Entdeckung der Tat (wohl) nicht schießen würden und deshalb weniger gefährlich seien.

greetz
calimero

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erstellt von calimero um Donnerstag, Mai 15, 2008 Uhr  
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Aus: Oberhausen, Nordrhein-Westfalen, Germany

Über mich: Wer glaubt etwas zu sein, hört auf etwas zu werden.

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