Office Art – Doodles – Nachtrag

Hallo zusammen,

ich hab nochmal ein bisschen was zu der Office Art gefunden, also das Phänomen unbewusst während der Arbeit was aufs Papier zu malen.

Bei Telefonaten, in Meetings oder Vorlesungen, die Kritzeleien entstehen überall und meistens unbewusst. Ob auf Zeitungen, Notizzetteln, auf Servietten, Telefonbüchern oder Zigarettenpackungen, sie geben eine Erklärung über das Innere eines Menschen ab.

„Kreise, Ellipsen, Kurven oder Spiralen sprechen für schüchterne oder ängstliche Menschen. Herzen zeigen, dass man verliebt ist“, erläutert der Psychologe Professor Alfred Gebert, der an der Fachhochschule des Bundes in Münster arbeitet. So weisen Zacken und Spitzen hingegen auf Aggressivität hin. Dreiecke, Quadrate oder Rechtecke allerdings werden von Menschen gezeichnet, die Probleme rational lösen. Zeichne jemand Blumen, so ist er harmoniebedürftig und teamfähig, so Gebert.

Überdies kann neben einer für den Otto Normalverbraucher nichtssagenden Kritzelei auch eine geniale Grundidee entstehen. Als bestes Beispiel gilt der dänische Physikstudent Piet Hein. Er kritzelte in einer Vorlesung vor sich ihn und entwarf dabei ein kompliziertes 3-D-Puzzle aus sieben Grundformen. Noch heute wird der „SOMA-Würfel“ in vielen Läden verkauft.

Es gibt sogar ein eigenes Wort für solche Kritzeleien nebenbei: Im englischen Sprachraum wird es als „Doodles“ bezeichnet. Herleiten soll es sich angeblich vom deutschen Wort „dödeln“. In Australien und in Amerika gibt es sogar den „National Doodle Day“.

greetz
calimero

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2 comments

  1. Survivor sagt:

    Und für was stehen dann die Leute, die gar nichts kritzeln? *g*