Rapidshare und die kleinen Labels

Hallo zusammen,

ihr habt sicherlich von der ganzen Pirate Bay Geschichte gehört. Die schwedischen Macher wurden zu Haftstrafen und Geldbußen verurteilt weil ihre Seite ThePirateBay Links zu urheberrechtlich geschützen Werken anbietet. Wie gesagt, Links nicht die eigentlichen Materialien.

In Deutschland gibt es ja Rapidshare. Rapidshare ist eher ein Dienst welche Server zur Verfügung stellen auf denen urheberrechtliches Material hoch- und runtergeladen werden kann. die GEMA hatte sich in dem Fall eingeschaltet und Rapidshare wurde die Auflage gemacht, dass diese das Material welches hochgeladen wird prüfen müssen ob es geschützt ist oder halt nicht.

Aufgrund der Fülle kann Rapidshare dieses natürlich unmöglich nachhalten, somit passiert aktuell folgendes: Rapidshare gibt die IP-Adresse des Uploaders von urheberrechtlich geschützen Dateien an die entsprechenden Urheber heraus. Sollte also jemand ein Musikalbum hochladen, wird das entsprechende Label über die IP Adresse des Uploaders informiert und diese können dann weitere rechtliche Schritte einleiten.

Nun ist es sogar so, dass kleinere Plattenlabels mehr daran verdienen die Urheberrechtsverletzung anzuklagen als an den eigentlichen CD-Verkäufen des Künstlers. Das ist schon ein klein wenig Paradox. Da würde man echt in die Überlegung kommen, sich nicht mehr auf die Verkäufe zu konzentrieren, vielleicht noch absichtlich das Album ins Netz stellen und nur darauf warten, dass irgendwer dies bei Rapidshare hochläd und über die Klage an mehr Geld kommen, als wenn man das Album regulär durch den Verkauf geschickt hat.

greetz
calimero

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.