Angelika Kraft-Dlangamandla

Hallo zusammen,

der Name alleine ist es schon wert die gute Frau nicht zu wählen. *g* Jedenfalls steht die Dame hier in Düsseldorf für die Linkspartei auf den tollen Wahlplakaten. Spruch: Umverteilen – Armut stoppen!

Ich weiß nicht so wirklich ob man mit ethnischen Ansätzen in einen Bundestagswahlkampf gehen sollte. Ich bin da auch eher weiterhin bei meiner provokanten These: Jeder ist seines Glückes Schmeid, manche leisten viel, manche leisten gar nix.

Weiterhin find ich dass in so einem Fall der Staat wieder viel zu viel Eingreifen würde, gerade wenns um das Geld der Bürger geht. Mit welchem Recht will der Staat die gutverdienenden zur Kasse bitten und die schlecht verdienenden Bevorteilen?! Es wird mit Sicherheit seine Gründe haben warum manche Leute Kabinen in Sexkinos putzen und manch andere einen großen Konzern leiten.

Meine Meinung: „Soviel Staat wie nötig, so wenig Staat wie möglich“ (Nein, das ist nicht Anarchistisch, dasi st Liberal!)

greetz
calimero

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8 comments

  1. Arminius sagt:

    Warum einer einen Konzern leitet? Das kann noch andere Gründe haben. Vetternwirtschaft, Korruption, zur richtigen Zeit am richtigen Platz sein (und für die eigenen Vorteile über Leichen gehen). Ok wenn man so will haben sie es sich irgendwie verdient, aber heilig sprechen oder bewundern würde ich die dafür nicht ;-)

    Sicher werden die irgendwann ihren Werdegang gemacht haben, wie Studieren oder vorher schwer dafür gearbeitet, das will ich auch pauschal nicht abwerten, aber gerade in den Chefetagen sitzen ne Menge Leute die es meiner Meinung nach nicht verdient haben. Das bekommt man im kleinerem Umfang doch in jedem Betrieb/Firma/Öffentliche Einrichtung mit.

    Ich unterstütze gedanklich auch keine Sozialschmarotzer, oder die Leute die Kinder werfen damit sie immer ne Ausrede haben nicht arbeiten gehen zu können angeblich.

    Ich benutze einfach das viel zitierte Beispiel:
    Ich stelle dabei aber eine Frage. Wenn du viel verdienst, was schadet dir auf die Gesamt Menge betrachtet sagen wir mal 1000 € mehr abgaben pro Jahr? Die haben ihre guten Steuerberater und Anlagen, wenn sie so clever und ihren Posten wirklich wert sind.

    Auf der anderen Seite, die Menschen die wirklich jeden auf deutsch gesagten Drecksjob machen, damit sie nicht zum Arbeitsamt müssen, oder zu Stolz sind Hilfe annehmen zu müssen. Denen soll, obwohl sie schon mit dem wenigsten auskommen noch mehr genommen werden? Die können sich keine teuren Berater leisten die jedes Steuerschlupfloch und Abschreibungsmöglichkeit aufzeigen und nutzen.

    Ich zähle mich geistig nicht zu den Linken weil da viele „komische“ Leute und ich nenne es mal Neo Kommunisten rumlaufen. So kommt es mir persönlich vor.

    Muss auch zugeben das ich keine Lösung im Gepäck habe, dazu geht mir die Materie zuviel ab, was ich damit nur sagen sollte, Chefs sind manchmal nicht nur Chefs durch ehrliche Leistung und das zweite, wenn ich wirklich Millionen verdiene, oder mehrere hunderttausend € im Jahr warum beschwer ich mich dann über geringe Mehrabgaben?

    Sind es nicht manchmal genau die Vorgesetzten, die für eigene Fehlplanungen und schlechten investitionen untergebene in die wüste schicken?

    das ist dann weniger ethisch für mich als moralisch verkommen und da können die von mir aus zig doktor oder technische magister titel haben.

    So entschuldige den roman, aber das ist so ein reizthema für mich. bin aber kein linker robin hood ;-)

  2. MCDynamo sagt:

    und irgendwann kommt der reiche mann nicht mehr zum essen ( bezug auf calis frühern post betreffend „steuererleichterung“)

    was nämlich viele nicht wissen/wissen wollen/ oder eben gerne vergessen: Die reichsten zehn Prozent der Bevölkerung zahlen 55 Prozent des Einkommensteueraufkommens, während die ärmere Hälfte der Bevölkerung nur 5,1 Prozent dazu beiträgt.

    was nem reichen 1 million ist, ist dem „durchschnitt“ 1000€ und dem armen 5€… keiner würde dran sterben aber auch keiner will es abgeben.

    wobei das ja so auch nicht stimmt, den reiche würden schon mehr zahlen… die haben sogar ne initiative gegründet http://www.appell-vermoegensabgabe.de/ ging vor paar wochen gross durch die medien.

    interessant find ich auch immer wieder: „wenn nen „reicher“ alles richtig macht und leuten jobs/geld/wohlstand gibt, ist das nicht erwähnens wert ist ja auch seine aufgabe als reicher. macht er hin gegend einen fehler ( und seien wir mal ehrlich fehler machen nur die reichen) gehört er an den nächsten baum den er nimmt den leuten jobs/geld/wohlstand… das sie das ohne ihn gar nicht gehabt hätten ist da nebensächlich.

  3. Arminius sagt:

    Na ich weiß nicht, mach mal als normaler Fabrikarbeiter ein Fehler im Lager oder Maschinenhalle … wenn du Pech hast fliegste und wenn du „Glück“ hast wird es dir nur vom Lohn abgezogen.

    Jeder Mensch macht Fehler, aber manche sind eben gleicher als andere nich wahr?

    Das die Manager, Firmenvorsitzenden und anderweitig Reichen soviel Lohnsteuer bezahlen können haben sie auch nicht ihren Arbeitern, Angestellten und Hilfskräften zu verdanken. Es ist ihre Erhabenheit die das ermöglicht.

    Würde es, nur mal angenommen, viel mehr freie Stellen als verfügbare Arbeitnehmer geben und die Menschen, egal welchen Bildungsstand sie haben, könnten sich die Stellen rauspiken, wie viele würden sich dann erzählen lassen das sie auf Lohnerhöhungen verzichten sollen, oder Sonderzulagen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld?

    Ok würde ich BWL, WiWi usw. studieren und hätte den Traum irgendwann auch so eine top bezahlte Persönlichkeit zu werden würde ich das Handeln und Denken der „Oberschicht“ wahrscheinlich auch leidenschaftlich verteidigen.

  4. MCDynamo sagt:

    also ich bin normaler fabrikarbeiter, und ich habe schon oftt gesehen wie fehler gemacht wurden ( ich selber habe auch schon fehler gemacht) der schaden bzw der verdienst ausfall der dabei entstanden ist lag irgendwo zwischen ein paar hunder und mehrere hunderttausende euro. niemand musste deswegen jemals seinen job verlieren, und auch bezahlen musste das nie jemand. man hat ne standpauke bekommen das man besser aufpassen soll und das das nicht noch mal passiert.. gab noch nicht mal ne abmahnung. war ja eben nen fehler/unfall/versehen und keine absicht oder fahrlässigkeit. wer sollte in einer grossproduktion auch schon den ausfall bezahlen können als normaler arbeiter ?

  5. Arminius sagt:

    Als ich ne zeitlang Schichtarbeiter war, bekam ich mit wie jemand von der Mittagschicht mit einer Elektroameise ein Regal und Inhalt beschädigte, der musste anteilig einen Teil begleichen.

    Ich muss aber sagen das die Fabrik nicht übermäßig groß war.

  6. MCDynamo sagt:

    ich mein wenn es fahrlässig passiert ist kann ich mir das gut vorstellen, ansonsten naja vielleicht eben weil es für die fabrik ein grosser batzen war…

    man muss ja auch immer die relationen bei sowas sehen:
    wenn ich in einer kleinen schlosserei arbeite und dort umsätze von 1000€ am tag fürs unternehmen erziele, und einen schaden von 100€ erzeuge, ist das schon recht viel. (10%)
    arbeite ich einer grossen produktion und mache umsätze von 100.000€ am tag fürs unternehmen sind 1000€ nicht wirklich viel.(1%)
    und wenn ich nun in einem grossen unternehmen in der führung sitze und 100.000.000€ am tag umsätze dann sind 100.000€ quasi nix.(0,1%)

  7. Marcel sagt:

    Das ist doch Humbug @Arminius. Ein AN kann für Schäden nicht haftbar gemacht werden, es sei denn es ist „grob fahrlässig“ gearbeitet worden. Fahrlässig reicht hier nicht aus.
    Wenn man sich natürlich abzocken lässt ist man es selbst Schuld.

  8. Arminius sagt:

    Das war ein Hilfsarbeiter, der zwar schon Jahrzehnte bei der Firma arbeitet, aber dem man direkt anmerkte warum er nur Hilfskraft ist und war. Wie fahrlässig der war kann ich nicht sagen, aber ich habe die „Strafe“ mitbekommen.

    Wenn eine angelernte Hilfskraft Angst um ihren Arbeitsplatz hat, ein höheres Alter dazu kommt und keine Chance mehr auf einen neuen Job, lässt du glaube ich so einiges mit dir machen, nur damit du nicht fliegst.

    Es ist immer leicht herumzutönen das man das nicht mit sich machen lassen sollte, aber wie viele solcher Kräfte trauen sich vors Arbeitsgericht zu ziehen, oder mit diesen pseudo Betriebsräten in Verbindung zu treten?