The Elevator Situation

Hallo zusammen,

in den Kommentaren zu meiner Zugspring Theorie kam ja das Thema mit dem fallenden Fahrstuhl wieder auf, ich möchte diese These etwas anders betrachten um vielleicht auf neue Erkenntnisse zu kommen. Wie Tim schon richtig bemerkte, wenn man in einem Fahrstuhl kurz bevor er aufkommt hochspringt, bringt das gar nix, da die Seitenwände beim Aufprall rausfallen und man vom Fahrstuhldach zerquetscht wird.

Aber was ist mit folgendem Aspekt. Nehmen wir keinen Fahrstuhl sondern sagen wir einen 2 Kubikmeter großen Steinwürfel der warum auch immer aus einer großen Höhe auf den Boden fällt. Auf dem Steinwürfel selber stehen wir.

Der erste Punkt ist ja, dass ein 2 Kubikmeter großer Steinwürfel sicherlich schwerer ist als wir somit schneller runterfällt als man selbst. Darum sind oben auf dem Steinwürfel Fußschnallen damit wir in der selben Geschwindigkeit fallen wie der Würfel.

Das zweite Problem ist, wenn man kurz vor dem Aufprall abspringen will, muss man ja aus den Fußschnallen raus, was sofort bedeuten würde, dass man langsamer fallen würde als der Würfel, somit haben wir keine Absprungfläche mehr, darum gibt es neben den Fußschnallen noch zwei eingebaute Eisenstangen an denen wir uns festhalten.

Was passiert also nun wenn man kurz vorm Aufprall sich an den Eisenstangen festhält und sich mit voller Kraft nach unten drückt, die Füße aus den Fußschnallen löst und dann 30cm vorm Aufprall abspringt. Erreicht man genug Kraft um die Fallgeschwindigkeit zu bremsen und somit einen Sprung aus 230cm überlebt, obwohl man vorher mit dem Stein aus einer größeren Höhe gefallen ist?!

greetz
calimero

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5 comments

  1. Alex sagt:

    Nix für ungut, aber ich finde, das driftet so langsam stark in die pseudointellektuelle Richtung ab…viel zuviel wenn und aber. Und wer schon mal auf einem dieser Freefall-Turmdinger auf der Kirmes, versucht hab gegenzudrücken wird sehr schnell merken, dass da nix zu machen ist ;)

  2. Survivor sagt:

    Nach einer bestimmten Zeit fällt alles gleich schnell, egal wie schwer oder leicht es ist . . .

  3. Tim sagt:

    Kurz: Nein.

    Survivor hat recht, also ist der Fusschnallen und Eisenstangenkram eigentlich unnötig. Wenn beides nebeneinander runterfliegen würde, dann wäre der Stein mitunter noch langsamer als du, weil er einen grösseren Luftwiederstand hat (je nach Grösse).

    Aber genauso wie beim Fahrstuhl (das hatte ich auch dort bemerkt… das Fahrstuhldach spielt eine sehr untergeordnete Rolle bei deinem Tod) knallst du mit einem irren Speed auf dem Boden… irrer Speed = irre Kraft = Zerquetschung von Knochen und Organen = ziemlich sicherer Tod.
    Durch deinen Sprung wirst du vielleicht um einen Bruchteil eines km/h’s langsamer, aber das spielt keine Rolle bei etlichen km/h’s die du schon drauf hast (wieviel müsste man noch ausrechnen).

    Natürlich kommts dabei auch auf die Fallhöhe an, aber ich würde mal schätzen, dass dich ab 40-50 Meter auf Asphalt oder fester Erde der sichere Tod erwartet.

  4. calimero sagt:

    Wenn ich schneller falle als der Stein, um so besser, dann brauche ich ja noch nicht mal Fußschnallen, sondern bleibe generell auf dem Stein stehen.

    Wieso werde ich durch meinen Sprung nur einen Bruchteil langsamer?! Wenn es mir möglich ist zu springen, habe ich doch die komplette abwärtsenergie in aufwärtsenergie umgewandelt.

    Daher ist wohl eher die Frage kann man überhaupt springen wenn man fällt.

  5. Tim sagt:

    Oweia… Ich empfehle dir ein Physikstudium.

    Theoretisch ist dein erster Absatz richtig, aber Stein wird sich im Fall vermutlich ständig drehen, so dass du eher laufen musst als stehen zu bleiben.

    Du wirst nur minimal langsamer, weil du mit deinen Muskeln nicht genug Kraft aufbringen kannst. Um einen Richtungswechsel zu vollziehen müsstest du quasi 9,8m/s²+x in die andere Richtung beschleunigen, das schaft kein normal konstituierter Mensch.