Brief an die VfB Fans

Hallo zusammen,

nachdem gestern Bayern souverrän weitergekommen ist und Wolfsburg leider ausgeschieden ist, darf heute abend der VfB Stuttgart sein Glück versuchen. Gegen Unirea Urzicieni geht es um den Einzug ins Achtelfinale der Champions League. Im Vorfeld gab es einen offenen Brief des Vorstand an die Fans aufgrund der Randale beim letzten Bundesligaspiel.

Liebe Fußballfreunde, liebe Fans des VfB Stuttgart,

die Ereignisse rund um das Bundesliga-Spiel gegen den VfL Bochum am vergangenen Samstag, insbesondere die Blockade des Mannschaftsbusses vor der Partie und die eskalierende Situation auf der Mercedesstraße nach Spielende, haben uns alle geschockt. Ein großer Schatten trübte das positive Bild unseres VfB Stuttgart in ganz Deutschland.

Randalierer, Chaoten und blinder Fanatismus haben dem Fußball allgemein, insbesondere aber dem VfB Stuttgart, massiv geschadet: Unsere Spieler wurden bedroht, Ordnungskräfte sowie Polizisten verletzt und die große Mehrzahl friedlicher Fans in Misskredit gebracht. Wir haben Verständnis für jeden, der seinen Unmut über die momentane sportliche Situation des VfB kundtut. Fußball lebt von Emotionen, aber Hass und Gewalt haben in unserem geliebten Sport und in unserer Gesellschaft nichts zu suchen!

Am heutigen Abend findet in der Mercedes-Benz Arena ein eminent wichtiges Spiel statt. Mit einem Sieg gegen den amtierenden rumänischen Meister Unirea Urziceni kann unsere Mannschaft den Einzug ins Achtelfinale der UEFA Champions League perfekt machen. Für diese schwierige Aufgabe ist von der ersten Minute an eine engagierte und konzentrierte Leistung der Spieler und auch die leidenschaftliche Unterstützung von den Rängen notwendig. Lautstark, farbenfroh und mit dunkelrotem Herzen – aber kompromisslos gegen Hass, Gewalt und Ausschreitungen aller Art! Nur gemeinsam können wir unsere Farben in Europa würdig vertreten.

Der Vorstand des VfB Stuttgart 1893 e. V.

Von mir natürlich FULLACK für den Brief und ich hoffe dass der Trainerwechsel die Spieler wachgerüttelt haben und heute zeigen dass sie es noch drauf haben.

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