Lostnummer

Hallo zusammen,

manche Leute sind einfach zu skurril. Da denkt man an nichts böses, während man sich mit der Strassenbahn gemütlich von seiner Arbeitsstätte entfernt und dem Feierabend entgegen kommt und dann sowas *g* Aber ohne sowas gäbs hier auch keine Bahngeschichten.

Jedenfalls betrat irgendwann eine Frau um die 40 mit zwei Kindern die Strassenbahn. Wie die aussah kann ich gar nicht beschreiben, voll hager, dürr und einen knallorangenen Rock an, und ne weiße Bluse, die Frau alleine war schon den Blogeintrag hier wert, jedenfalls setzte sie die Kinder auf den 4er Platz wo ich und ein weiterer Fahrgast schon gesessen haben.

Irgendwann holte sie dann einen Edding aus ihrer Handtasche und ging zu einem der beiden Kinder und fing an auf seinem Oberarm was zu schreiben. Alle die das gesehen hatten wunderten sich, so auch ich und so auch der kleine Bruder des Jungen was Mama da bei ihm gerade tut.

Er antwortete so, dass es die ganze Bahn verstehen konnte *g* Jedenfalls wars so dass die wohl auf dem Weg in die Stadt oder so waren und die Mutter letztendlich ihre Handynummer und ihre Adresse auf die Oberarme beider Kinder geschrieben hat, falls diese mal verloren gehen sollten.

Das man sowas schon im Vorfeld macht zeigt irgendwie, wie sehr sie sich selber Vertraut gut auf zwei Kinder aufpassen zu können. Aber amüsant wars allemal :)

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One comment

  1. shango sagt:

    Och, sowas hab ich schon öfter gesehen. Finde ich eigentlich nicht schlecht. Das hat meiner Meinung nach auch nix mit „sich zutrauen“ zu tun, sondern eher mit Murphy…
    Und da ist Vorbeugen immer besser ;-)