Gothaer – Wir machen das (nicht)

Hallo zusammen,

da fällt man ja fast vom Glauben ab :-D diesmal im wahrsten Sinne des Wortes. Es geht um ein muslimischen Mann der einen Unfall gehabt hat, dadurch lange verletzt im Krankenhaus war und sogar einen Monat lang im Koma lag.

Dieser beantragte bei der Gothaer die Auszahlung der Haushaltsversicherung in Höhe von 50.000 EUR denn bei Verkehrsunfällen verletzte Opfer können nicht nur Schadensersatz geltend machen. Sie dürfen auch Kosten für die Haushaltsführung in Rechnung stellen, sofern sie auf Hilfe angewiesen sind.

Letztendlich wurde ihm die Zahlung von der Gothaer Versicherung verweigert da diese als Begründung die Textstelle Sure 4,34 aus dem Koran zitierten:

„Die traditionelle Ehe wird in der Regel nicht als Paarbeziehung verstanden; sie dient der Gemeinschaft. Es kann also nicht vom Vorbild der deutschen Ehe ausgegangen werden, wo sich die Eheleute den Haushalt teilen…Nach dem patriarchalen und traditionellen Mannesbild in der muslimischen Ehe führt der Ehemann nicht den Haushalt.“

Somit ist für die Versicherung klar: Da der Mann laut Koran den Haushalt nicht macht, gibt es auch keine Auszahlung der Haushaltsversicherung.

Das die Frau von dem Mann allerdings berufstätig ist und das es in dieser Ehe halt trotz muslimischen Glaubens und Koran so ist, dass der Mann den Haushalt macht, wird von der Versicherung ignoriert und mit Berufung auf die Glaubensrichtung und den Koran die Zahlung verweigert.

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