Rampencrash

Hallo zusammen,

schon lange nix physikalisch philosophisches mehr geschrieben, daher nutz ich doch einfach mal die Gunst der Stunde. Jeder von uns hat früher doch mit Sicherheit Knight Rider gesehen und auch die Szene wo KITT über die Laderampe eines Trucks auf die Ladefläche gefahren ist.

Nun das scheint ja im ersten Moment alles wunderbar, sagen wir der LKW fährt 100km/h und KITT fährt 120km/h so fährt man also mit 20km/h die Rampe hoch auf die Ladefläche. Ist man jedoch mit allen Reifen von der Strasse runter, so dass sich das komplette Auto auf der Rampe bzw. schon zum Teil im Innenraum des LKWs befindet müsste der Wagen doch eigentlich gegen die Wand fahren.

Man hat zwar nur ne Effektive Geschwindigkeit von 20km/h allerdings hat man trotz allem ja 120km/h auf dem Tacho und die müssen ja irgendwie gebremst werden. Das heisst die Zeit bis man von 120km/h auf 0 gebremst hat bewegen sich die Reifen ja weiter nach vorne (wenn auch nur mit 20km/h) aber das reicht doch nie im Leben aus, um vor der Rückwand des LKWs zum stehen zu kommen.

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11 comments

  1. MCDynamo sagt:

    Du solltest mal weniger GZSZ schauen und mehr Galileo.. die haben das dort schon ca 46 mal gezeigt. http://www.myvideo.de/watch/2809024/Galileo_XXL_Night_Rider_Experiment

  2. ChRiZz sagt:

    Japp das hab ich auch gesehen, nicht nur bei Galileo. Auch bei Berichten von anderen Stuntteams. Klappt prima :-)

  3. Alex sagt:

    find ich auch nix Besonderes dran, dass das so funktioniert…

    Deine These setzt ja voraus, dass die Reifen so einen immensen Grip hat, dass beim Wechsel von Straße zu LKW Ladefläche kein bischen Schlupf auftritt.

    Würden die Reifen so greifen, wie es nötig wäre, würde der Wagen nicht nur den LKW rammen, sondern vermutlich sogar n glatten Durchschuss durch die Führerkabine schaffen und sich unter der plötzlichen, immensen Luftreibung selbst entzünden ;)))

  4. calimero sagt:

    naja aber das ist doch n fehler inner matrix :-D
    ab wann wird das auto denn mitbeschleunigt?! ich mein wenn es bei 0km/h im LKW steht und dann „theoretisch“ auf 120km/h beschleunigt, müsste es mit 220km/h ja durch das Führerhaus fliegen.

    Wenn aber mit 120km/h auf einen 100km/h LKW auffährt wird es nicht durch den LKW beschleunigt. (Trägheit der Masse)

  5. Alex sagt:

    dat ist Theorie, die jegliche Praxis vernachlässigt ;)

    Wenn du mit 20km/h Geschwindigkeitsunterschied auf so einen LKW auffährst, dann musst du auch nur diese 20km/h abbauen.

    Stell dir mal vor, du hebst n Auto in die Luft und beschleunigst das Ding auf 120 Klamotten…was passiert, wenn du es dann auf den Boden stellst? Zischt das dann mit 120 Sachen davon, oder bleibts einfach nur (fast) stehen? ;)

  6. calimero sagt:

    naja die räder drehen sich und wenns auf den boden kommt hat es einen widerstand, also könnte es n bisschen qualmen da die räder vorher keinen widerstand hatten, aber dann fährt das auto los und beschleunigt auf 120.

    das mit den 20km/h unterschied ist ja richtig, aber warum existieren die 20km/h weiterhin sobald ich aufgefahren bin?

  7. MCDynamo sagt:

    Ich merke schon das hat alles keinen wirklichen sinn so… also bleibt nur eins http://www.sc-autotransport.de/?gclid=CLPh0-GSuaQCFQEeZwodWApAqA anrufen Autotransporter mieten und ausprobieren.

  8. Alex sagt:

    da haste die Antwort doch…es beschleunigt aus dem Stand auf die 120 Sachen, aber es fährt nicht sofort beim Aufsetzen mit 120 los…es muss also einen Beschleunigungsprozess durchlaufen, obwohl die Räder mit ner Umdrehungszahl, die 120km/h entspricht, aufgesetzt wird ;)

  9. calimero sagt:

    @Alex
    hä? bei dem einen Beispiel ist das Auto in der Luft und trifft dann auf Widerstand, bei dem anderen Beispiel ist das Auto erst auf Asphalt und dann auf ner Metallrampe, hat also Dauerhaft Widerstand.

    Mir gehts doch nur darum: Wenn ein Objekt auf einem anderen fahrenden Objekt „steht“ so hat das stehende Objekt die gleiche Geschwindigkeit wie das fahrende Objekt.

    Im Umkehrschluss hiesse das doch sobald mein Auto mit allen 4 Rädern auf der Rampe steht (mit 120 km/h) aufgefahren, müsste es nach der obigen Regel die 100km/h des LKWs auch noch bekommen und somit mit 220 Sachen durchs Führerhaus fahren ;-D

    Wo ist Tim wenn man ihn mal braucht *g*

  10. Alex sagt:

    ich hab schon bei der ersten Antwort auf meinen Beitrag das Gefühl gehabt, dass du mich hier veräppeln willst, was ich spätestens jetzt als erwiesen ansehe ;)

  11. MCDynamo sagt:

    Du übersiehst immer die bezugsgröße… wenn man auf nem LKW der 100Km/h fährt mit seinem PKW 120km/h fährt, dann fährt man im Bezug auf den LKW 120km/h im bezug auf die strasse 220km/h.

    Als bahnfahrer sollte dir dieses Phänomen nicht unbekannt sein. wenn deine Bahn mit 100km/h über die gleise rauscht und du gemütlich ins andere Abteil gehst… hast du keine neuen sprit rekord aufgestellt weil du gerade mit 104km/h durch die welt gelaufen bist. Obwohl du im bezug auf die welt dadraus diese geschwindgkeit hattest