Ein Stiller Totensonntag in München

Hallo zusammen,

am 20. November ist der Totensonntag, soweit nichts spektakuläres, hatte Rammstein dort nicht einen Konzertauftritt in München. Als Untermalung des Totensonntags fand München dies unangemessen – und verbot das Konzert.

Das Kreisverwaltungsreferat bestätigte das Verbot. Das ausverkaufte Konzert wird um zwei Tage verschoben. Rammstein soll nun am 22. November in München auftreten.

Übrigens: In den vergangenen Jahren haben rund 130 Konzerte unterschiedlichster Musikrichtungen an den sogenannten stillen Tagen wie Aschermittwoch, Karfreitag, Allerheiligen oder Totensonntag stattgefunden.

Aber klar, die erzkatholischen Bayern müssen ja mal wieder irgendwelche geprägten Vorurteile auskosten und verbieten gerade Rammstein an dem Tag… Schwachsinn und lächerlich.

Übrigens ist der 6. Dezember der Nikolaustag und da sind wir in Düsseldorf beim Konzert. Ich gehe nicht daovn aus, dass es dort auch zu Verschiebungen kommt, in NRW gibts zwar auch genug Affen in Entscheidungspositionen aber wenigstens tun diese nicht so scheinheilig katholisch!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

3 comments

  1. Alex sagt:

    Najaaaaa ;)
    Man muss schon sagen, dass das nicht unbedingt vorausschauend geplant war. Ich denke, bei den ganzen anderen Veranstaltungen, die an diesem Tag stattfinden / stattfanden, werden bei den wenigsten brennende Menschen auf der Bühne auftreten und auch textlich werden sich die anderen Hüttengaudis sicher nicht auf ähnlichem Territorium bewegen. Ich bin jetzt sicher keiner von denen, die den ganzen Totensonntag über zu Hause keine Musik laufen lassen, aber dass das nun so durchgesetzt wurde, kann ich total nachvollziehen.

  2. calimero sagt:

    Aber das Konzert ist in einer Halle, und innerhalb dieser Halle (ausgenommen von den Kassieren und Bierverkäufern) sind nur Menschen die an diesem Tag genau diese Musik hören wollen.

    Ist ja nicht so als würde über ganz München ne Glaskuppel gespannt und mit Rammsteinmusik beschallt. Also hört man doch davon überhaupt nix, ausser halt diejenigen die es hören möchten.

    Was da letztendlich passiert oder welche Bühnenshow da abgeht, kann doch egal sein. Das Lieschen Müller (63) am Totensonntag eher in die Kirche geht statt zum Rammsteinkonzert ist doch klar, aber die wird sicherlich nichts davon mitbekommen dass Rammstein an diesem Tag in der Stadt ist.

  3. Alex sagt:

    Wie schon gesagt: MIR persönlich wäre das total egal, wenn Rammstein an dem Tag spielen. Aber es ist nun mal so, dass an solchen Tagen beispielsweise auch Restaurants auf Musik verzichten. So ist das nun mal und da jetzt die große Zensurflagge in den Wind zu hängen, find ich ehrlich gesagt n bischen unnötig…zumal du vermutlich keine Karten für München hattest ;)