Ziemlich Beste Freunde

Hallo zusammen,

normalerweise bin ich ja eher skeptisch wenn was so extrem gehyped wird. Aktuell im Kino ist der Film „Ziemlich beste Freunde“ und man hört von allen Ecken des Internets „Whoa toller Film usw…“ Die Kino Charts führt er ebenfalls an, auch die Kritiker sind sich da einig dass das ein super Film ist.

Irgendwann wird man halt hellhörig und denkt an Hype, aber trotzdem auch neugierig. Also haben wir uns den Film auch angeschaut und naja, was soll ich sagen, alle hatten Recht. Es ist einfach ein sehr sehr guter Film den es sich lohnt zu schauen. Aber erstmal, worum gehts da überhaupt:

Der arbeitslose und frisch aus dem Knast entlassene Driss bewirbt sich pro forma als Pfleger beim querschnittsgelähmten reichen Erbe Philippe, um den Stempel für die Arbeitslosenunterstützung zu bekommen. Gegen jede Vernunft engagiert ihn der reiche Aristokrat, weil er spürt, dass dieser farbige Junge aus der Banlieue ihm nicht mit Mitleid begegnet.

Statt mit dem Behindertenauto düsen die beiden bald mit dem Maserati durch Paris, rauchen Joints, laden schon mal zu einer Orgie ein. Beide respektieren sich, und Philippe gewinnt neue Kraft für das, was ihm vom Leben bleibt.

Ich denke es ist das Zusammenspiel der beiden Hauptcharaktere, gerade durch die unterschiedlichen Sozialschichten und die daraus resultierende Situationskomik, die den Film so klasse machen. Ebenso wie der Wandel vom vermeindlichen „Ghetto-Gangster“ zum mitfühlenden Betreuer. Ich kann den Film auf jeden Fall ausnahmslos empfehlen! Angucken lohnt sich!

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