Work-Life-Balance

Hallo zusammen,

Unter Work-Life-Balance versteht man den Einklang zwischen der Arbeitswelt und seiner Freizeit. Ich hatte bei meinem damaligen Arbeitgeber auch schon ein Grundlagen Seminar darüber und gerade wieder was schönes darüber gelesen.

Wer kennt das nicht, man kommt aus dem Urlaub und es liegen bereits 300+ e-Mails im Posteingang die sich auf eine Bearbeitung freuen. Mercedes-Benz bietet seinen Mitarbeitern ab 2013 an, dass e-Mails die während des Urlaubs in den Eingang laufen, gelöscht werden.

Der Absender bekommt dann eine Mail nach dem Motto, e-Mail wurde gelöscht bitte an Vertreter abc wenden. So kommt man dann aus dem Urlaub und hat praktisch keine ungelesenen Mails im Eingang sondern befasst sich ab JETZT erst wieder damit was da so auf einen zukommt.

Eine andere klasse Idee kommt von VW, die sogar täglich angewandt wird. 30 Minuten nachdem man sich ausgestempelt hat, wird die Verbindung zum Blackberry Server unterbrochen, das heisst nach Feierabend kommt man erst gar nicht mehr in Versuchung dienstliche Mails zu lesen oder zu schreiben. Erst am nächsten Morgen beim Wiedereinstempeln wird die Verbindung zum Blackberry Server wieder aufgebaut.

Zwei sehr schöne Beispiele, von sowas sollte es vielmehr bei vielen anderen Firmen geben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

2 comments

  1. Marcel sagt:

    Die Idee finde ich nicht schlecht und ist im ersten Fall sogar auch noch produktiv(er). Während der Abwesenheit würde das Problem wohl meist nicht gelöst, wird man informiert dass die Mail WEG ist wendet man sich an den Vertreter, der die Mail dann entweder bearbeiten oder delegieren kann. Auch wenn ich gerne 24h für meinen AG erreichbar bin, ein Arbeitsverhältnis sollte auch ein Geben und Nehmen sein.

  2. MCDynamo sagt:

    Soll das beim Daimler wirklich nur auf Wunsch passieren? Durch den starken Betriebsrat in der Automobilbranche wird sowas meist als zwang angewandet. Man möchte die Mitarbeiter vor sich selber schützen.

    Aber es nimmt mir das als Mitarbeiter einwenig den Handlungsspielraum, erwarte ich z.b. eine Wichtige Email die wegen Zeitverschiebung erst um 18Uhr kommt, kann ich nicht um 15Uhr zur Weihnachtsfeier meines Kindes und die dringende Email vom Blackberry beantworten um 18Uhr. Nein ich muss bis 18Uhr in der Firma sitzen.

    Für eine Work-life-balance ist meiner meinung nach jeder Mitarbeiter selber verantwortlich, das kann man nicht so pauschalisieren. Durch 2 x 12Stunden Schichten kann ich mir z.b. einen Tag raus arbeiten der mir viel wichtiger ist als zeitig die biege zu machen. Regelungen die eine Auszahlung der Überstunden verbietet nehmen dem Mitarbeiter die möglichkeit auf finanzielle engpässe zureagieren….

    Man sollte daher viel mehr die gängelung von Vorgesetzen unterbinden, die gegen den willen des Mitarbeiters, die Work-Life-Balance beieinträgen, als motivierte Mitarbeiter zu bremsen.