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man muss alles mal erzählt haben

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Berlin, Berlin – Teil 4

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15:00 Uhr – Stadtrundfahrt.
Nach dem KDW Besuch erholten entspannten wir noch eine Runde unsere Füße bei einer Cola in einem Strassencafe, als auch schon der bestellte Bus zur geplanten Berlinrundfahrt kam. Für mich war es aber eigentlich eher eine gelegenheit die verpassten Stunden schlaf, die ich letzte Nacht nicht hatte, nachzuholen. Dies wollte nur nicht so ganz klappen, da die “Reiseführerin” eine sehr penetrante Stimme hatte, und mich zwischenzeitlich aus meinen süߟen Träumen gerissen hat. Nachdem wir Reichstag, Gedächniskirche, Olympiastadion etc. durchhatten fuhren wir eine ganze Zeit durch das alte DDR Grenzgebiet. Nicht das das irgendwie schlimm war, aber mit dieser Reiseführerin war es einfach nur der absolute Horror, denn diese Schnalle hat tatsächlich für 10 minuten am Stück beschrieben wo jetzt die Mauer lang geführt hat. Dabei konnte man das auch ohne Ihre Hilfe einfach auf der Strasse sehen. Aber neeeeiiin, wie sagte sie so schön: “und JETZT fahren wir GENAU da lang wo früher die Mauer stand”… *nerv* nächste Kurve…. “und JETZT sind wir in der Todeszone, zwischen uns verlief die Mauer” nächste Kurve…. “und JETZT fahren wir wieder GENAU da lang wo die Mauer……. ich höre besser auf :-)

19:00 Uhr – Haus der 100 Biere
hm es gab lecker Essen da, auch wenn wir schon unsere Bestellung am Tag unserer Ankunft abgeben mussten, und es leider nicht gerade die größte auswahl gab. Das erwähnenswerte an dem Lokal war halt der Name und dieser hielt auch was er versprach. Als ich die Speisekarte bekam hatte ich auf !! 4 !! Seiten die Auswahl zwischen diversen Bieren aus der ganzen Welt. Naja ich als Anti-Biertrinker hab dann doch zu einer Cola gegriffen, aber ich glaube die anderen hatten Recht viel Freude bei so einer grossen Auswahl.

21:00 Uhr – Blue Man Group
Ich will dazu einfach nichts sagen, weil man es nicht erklären kann.
Show, Theater, Comedy, Rockmusik
Kauft euch Tickets und besucht Sie selber.
mehr Infos unter
http://www.stageholding.de/12964.htm

23:00 Uhr – Ausklingen
so zurück im Hotel gabs wie in der Vornacht, noch einen kleinen Umtrunk.
Diesmal mit Vodka, dieser wirkt schnell, und der Kopf brummt bei mir nicht allzusehr
wenn ich morgens aufwache.

Im 5. und letzten Teil der Berlinfahrt geht es um:
Die Füße schmerzen, der Schlaf fehlt, was gibt es da besseres als Sportliche Betätigung?

Berlin, Berlin – Teil 3

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10:30 Uhr – Story of Berlin
Nach einer nicht so ganz ausgeschlafenen Nacht, musste ich erstmal feststellen das trotz des sehr altmodischen Stils in dem das Hotel aufgemacht war das Frühstück nichts zu wünschen übrig lies. Dort hatte man die Wahl zwischen verschiedenen Brotsorten, Müsli, Frühstücksflocken, Ananas, Erdbeeren, Aufschnitt ohne Ende usw..
Also in der Hinsicht gibt es von mir erstmal einen ganz grossen Daumen nach oben. So nach dem leckeren Frühstück ging es mit dem Bus in Richtung Kudamm. Dort fand zu der Zeit eine Aussstellung statt mit dem namen “The Story of Berlin”. Vorweg, die Aussstellung war es nicht wirklich wert angesehen zu werden. Einziges Highlight war zu beginn der Ausstellung wurden wir in ein Parkhaus etwas fernab der Ausstellung geführt. Dort gab es einen Rundgang durch einen Atomschutzbunker. Nachdem ich mir das mal so alles durch den Kopf gehen lassen habe, fällt mir dazu nur folgendes ein. Lieber Herr G. W. Bush und Lieber Herr Kim Jong-il. Bitte versuchen Sie falls es zu einem Atomkrieg kommen sollte nicht wirklich ihre Raketen auf Berlin zuzusteuern, wir hätten keine Chance :-))

13:00 Uhr – Kaufhaus des Westens
So nach der überaus aufregenden Ausstellung hatten wir erstmal unsere Freizeit. Da für diesen Tag kein Mittagessen geplant war, bekam jeder von uns nen zehner in die hand und konnte damit halt seinen mittagshunger vernichten.
Wie gut das gegenüber der Story of Berlin ein McDonalds war, der mich auch sofort freundlich angelacht hat.
So nach der Mahlzeit kam erstmal der Verdauungsspaziergang und zwar bis zur Marienkirche bzw. zum Kaufhaus des Westens am Ende des Kudamms. und wenn mer schonmal da sind dann bleibn wa auch da :-) also ab ins KDW und alle Etagen mal ausgiebig erkundet. Zwischen lebensgrossen Legofiguren und einer ganzen Etage voller Kulinarischer Genüsse fanden wir uns dann in Etage 4 wieder. Elektronik!! :-))) es gibt ja heimkinosysteme und keimkinosysteme :-) aber was ich da gesehen habe verschlug mir jede sprache. Leider hab ich im Internet kein Bild von dem “Apparat” gefunden, aber sollte ich es finden dann reiche ich es selbstverständlich nach. es ist schwer zu erklären.
es war eine haupteinheit, links und rechts von der haupteinheit je eine endstufe welche genausogross war wie die haupteinheit, und an jeder endstufe nochmal eine ca. 1,20 hohe satellitenbox, was aber eher an so eine feuerleuchte erinnerte die oma und opa im garten stehen hatten. der knopf von der lautstärke regelung war in etwa so gross wie eine packung ritter sport. ich weiss leider nur noch das die firma 4 buchstaben hatte, irgendwie sowas wie MoFo, MiBo etc.. ich weiss es leider nicht mehr. Stolzer Preis: 142.500 ?.

Im nächsten Teil gibt es:
die verschlafene Stadtrundfahrt
das vielfältigste Sauflokal
das blaueste Abenteuer

Berlin, Berlin – Teil 2

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15:00 Uhr
Alles im Lot auffm Boot,
so endlich angekommen an der Spree, am Arm hinterm Reichstag, das Essen von der Landesvertretung hängt mir noch im Hals. Also erstmal aufs Schiffchen gejumpt und sich die Sonne auf den dicken Bauch scheinen lassen. Aktueller Newsflash: meine Unterarme tun noch weh vom sonnenbrand :-) Merke: Kellnerinnen auf Touristen Schiffen sind nicht immer wirklich die schnellsten, als jedoch nach 20 minuten meine Cola ankam konnte ich endlich diesen Geschmack (siehe Landesvertretung Teil1) runterspülen und es ging schon wieder besser. Nach der Bootstour war endlich mal ein bisschen Freizeit. Also Berlin erkunden. Berlin erkunden? naja nach der Loveparade im Jahre 1998, 1999 und 2000 kenne ich Berlin schon ein Stück weit. Also überlegen was man machen könnte. Da fiel mir ein, moment, hier kennst du doch jemanden, den du mal geliebt hast. :D Also kurz meine Ex-Freundin angeklingelt und mal besuchen gegangen. Ich muss dazu sagen ich trenne mich grundsätzlich “im guten” von meinen Ex’en darum kann man sich auch gesittet unterhalten und es wird net gestritten. Nachdem ich irgendwie ausgemacht hab, wo das abendliche Restaurant ist, an welchem der Treffpunkt war, war ich sehr erfreut das meine Ex nur 3 Strassen weiter gewohnt hat.
-mööp- Fehler! Wenn ihr auf einer Berlinkarte einen Abstand von 3-4 cm zwischen zwei Punkten habt, dann lauft ihr nen guten Kilometer!!!!!!!

19:00 Uhr
Nocti Vagus.
Ok Dunkelrestaurant, Dunkelrestaurant. Es wird schon irgendwie Schwarzlicht an der Decke sein, und man wird schemenhaft was erkennen können.
-mööp- nächster Fehler.
Dunkel wie in einem Bärenarsch!!
Nachdem wir die Polonaise mit dem Kellner durchs den eingedunkelten Raum gemacht haben wurde jeder an seinen Platz geführt und man musste erstmal ertasten wo das ganze Besteck zu finden ist. Die bereitgestellte Serviette war etwa im Format 80×80 was aber auch nötig war. Ok also erstmal damit abgefunden das hier keiner irgendwas sieht. *kurz überlegt* und dann erstmal mein hemd aufgeknöpft, blöde Grimmassen geschnitten, und inner nase gepopelt. :-D
so dann kam meine cola. frage war jetzt wie bekomm ich die cola auf meinen tisch wo sie momentan noch in der Hand der Kellnerin ist. Diese tastete aber gleich nach meiner Hand und drückte mir dann die Cola auch da rein.
Nachdem ich mir die Kräutersauce des Appetizers im Gesicht verschmiert hatte kam dann auch schon die Suppe (es war ne kalte Gemüsebrühe, meine ich zumindest) Wo wir alle gerade gemütlich am schlürfen waren kam dann auch schon eine Lautsprecheransage:
Willkommen im Nocti Vagus und der Nacht des Schreckens.
hmmm nochmal kurz die Worte sortiert, und dann gecheckt das wir in einem Dunkelrestaurant sitzen und die uns noch zusätzlich erschrecken wollen. Aber es passierte nichts. Also gemütlich die Suppe weitergelöffelt. Die Zeit zwischen der Suppe und dem Hauptgericht war die längste und schlimmste, denn das Restaurant hat gehalten was es vorher angekündigt hat. Zuerst flogen beleuchtete Handschuhe und beleuchtete Masken durch den Raum, das war ja noch ganz angenehm. Als jedoch die Masken und Handschuhe verschwanden und sich ein hölzernes Stampfen bemerkbar machte, wurde ich schon ein wenig panisch :-) Panisch? naja das stampfen kam immer näher in meine Richtung. ich habe ausgemacht das es direkt hinter mir war. und es hörte auf zu stampfen. ich hab nur noch die Augen aufgerissen und gewartet wie ich gleich sterben werde. und DONG! hatte ich einen nassen Waschlappen im Gesicht. hmm ob die nachtsicht kameras haben, und gesehen haben das ich mich mit Kräutercreme verschmiert hatte?! Naja nachdem der Erste Schock vorbei war, kam auch schon der nächste :) neben irgendwelchen undefinierbaren dingen die ich auf meinem Kopf hatte, krabbelte mir noch eine Hand am Rücken hoch. Hauptgang (pfeffersteak, hühnerbein, spargel, kartoffeln etc.), nachspeise (fruchtsorbet mit Orangencreme) soweit ich das ausgemacht habe. Danach gings wieder ins Hotel und das Programm des ersten Tages war vorbei. Das Programm zwar schon aber die Nacht noch lange nicht.
Also ab zur Tankstelle und erstmal ein paar Biere gekauft. Dann zurück ins Hotel und auf dem Zimmer noch gezischt bis ich ca. gegen 3:30 in meinem Bett lag.

In Teil 3 geht es um
Story of Berlin oder auch Rausgeschmissenes Geld
Kaufhaus Des Westens und Heimkinosysteme

Berlin, Berlin – Teil 1

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5:30 Uhr
*gääääääääääääääähn* soo nun gehts mal los, also die Tasche über die Schulter geworfen und ab gehts Richtung Essen Hauptbahnhof.

7:24 Uhr
Aufbruchsstimmung im ICE Köln – Berlin. los gehts

11:02 Uhr
Ankunft Berlin Zoologischer Garten.
So erstmal abchecken was los ist. Ich erinner mich an gestern wo ich mittels Map24 die entfernung zwischen
Zoologischer Garten und dem Hotel Tiergarten ausgemacht habe. 2,4 Kilometer. Wetter ist schön, also laufen!!
-mööp- Fehler!!! siehe Zeitfenster.

11:50 Uhr
Ankunft Hotel Tiergarten
Erstmal eingecheckt, und der erste Schock. Das Hotel incl. der Zimmer war mehr so aus der Abteilung anno Tobak.
Also krasser Altbaustil mit dementsprechenden Fuߟböden und Zimmetüren. Naja ein Bett war drin und eine Dusche auch, rest war egal!!

12:30 Uhr
Besuch Landesvertretung NRW
klang schon auf dem Programmzettel recht uninteressant, naja Augen zu und durch. Also rein in den Bus und mal sehen was geht. Angekommen wurde viel Politisches Zeug geredet, naja Ohren Durchzug wie das nunmal so ist :-)
Dann gabs Mittagessen in der Landesvertretung, doch meine Freude auf das Bedürfnis den Magen vollzuhauen wurde direkt wieder getrübt nachdem der Teller vor mir stand.
Bisami Reis, mit pampigem Hühnerfrikasee und recht ekeligem Gemüse. :(

Im Teil 2 lest ihr:
Eine Schiffsfahrt die ist Lustig und
Essen und Gruseln – ein Sinnerlebnis